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Unverwundenes

Liebe, Trauer, Widersprüche, Gedichte, Wagenbachs andere Taschenbücher 494

Erschienen am 18.08.2009
Auch erhältlich als:
Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783803124944
Sprache: Deutsch
Umfang: 80 S.
Format (T/L/B): 0.7 x 19.2 x 12 cm
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Erich Frieds letzter Gedichtband, erschienen wenige Monate nach der späten Anerkennung durch den Georg-Büchner-Preis. Wir verwinden vieles, sagt man. Was aber, so fragen diese Gedichte, bleibt unverwunden? Die Auf- und Abrechnungen? Unsere zu bunten Träume? Die alten Bilder, die quer durch die neuen, sogenannten unvergeßlichen gehen? Und wie vermischt sich das von uns Unverwundene mit unseren jetzigen Absichten, mit dem Kampf gegen die Zumutungen der Zeit oder mit der Trauer über diejenigen, die immer den Kopf oben behalten? Ein Einblick in die literarische und gedankliche Welt des späten Erich Fried.

Autorenportrait

Erich Fried, geboren 1921 in Wien, floh 1938 nach London, wo er bis zu seinem Tod 1988 lebte. Wegen seines Gedichtbands 'und Vietnam und' (1966) zunächst heftig umstritten, wurde er spätestens mit den 'Liebesgedichten' (1979) zum meistgelesenen deutschsprachigen Lyriker seit Bertolt Brecht. Ausgezeichnet mit vielen Literaturpreisen und gewürdigt als >idealer Übersetzer< Shakespeares.

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